News Weiterbildung:
Die Anmeldung zu den Workshops ist ab Juni 2025 via ASIMUT möglich.
10:50 -16:10 Uhr, Kleiner Saal
Weltweit verändern sich unsere Gemeinschaften – und auch die Art und Weise, wie wir uns mit Musik und Bildung auseinandersetzen, ändert sich. Traditionelle Modelle der musikalischen Ausbildung und Erziehung müssen sich ebenfalls anpassen, um ihre Relevanz zu erhalten und sicherzustellen, dass wir gesunde, mitfühlende und qualifizierte Absolventinnen und Absoventen ausbilden können, die in der Lage sind, die Zukunft der Musik voranzubringen.
Können wir uns von Modellen der Beherrschung lösen? Und uns in einem Umfeld, das bereit ist, sich anzupassen und zuzuhören, in Richtung Gleichberechtigung bewegen?
Wo sind die Bereiche, in denen wir uns weniger gut gerüstet fühlen, um einer sich verändernden Landschaft zu begegnen? Und was können wir gemeinsam tun, um uns zu unterstützen?
Können wir gute Vorbilder sein, indem wir die Lernenden als ganze Menschen betrachten? Anstatt nur“ als Musiker?
In diesem interaktiven Workshop werden wir gemeinsam untersuchen, welche Vorbilder wir in unserem Leben, in unserer Kunst, in unserer Organisation und in unseren Gemeinschaften haben. Dann werden wir erkunden, wie wir selbst reflektierte, kompetente und inspirierende Vorbilder sein können – für unsere Studierenden und SchülerInnen, für unsere Kollegen und für uns selbst. Schließlich werden wir uns Zeit nehmen, darüber nachzudenken, wo wir glauben, dass wir uns weiterentwickeln müssen, um den Bedürfnissen einer sich verändernden Studierenden-/SchülerInnengruppe gerecht zu werden.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Veränderung, den Fortschritt und die Entwicklung unseres Arbeitsumfelds einsetzen und daran interessiert sind, wie sich die Welt der Musik und der Bildung verändert.
Patsy Gilbert ist stellvertretende Direktorin am Leeds Conservatoire, einer fortschrittlichen Musikhochschule in Nordengland, deren Schwerpunkt auf Gleichberechtigung, Vielfalt und deren Darstellung in der Musik, dem Theater und der Kunst liegt, die wir gemeinsam schaffen. Sie verbringt viel Zeit damit, mit anderen Musikhochschulen, Universitäten und Regierungsorganisationen zusammenzuarbeiten, um herauszufinden, wie wir gemeinsam eine nachhaltige, gerechte Landschaft für alle schaffen können.
Mehr über sie erfahren Sie hier:https://www.leedsconservatoire.ac.uk/about-us/tutors/patsy-gilbert/
10:50 -16:10 Uhr, Vortragssaal 6 – 301
Wie wir uns bewegen, hat großen Einfluss darauf, wie wir spielen oder singen. Musiker kämpfen oft mit Verspannungen, körperlichen Einschränkungen oder Unbehagen, ohne zu erkennen, dass kleine Veränderungen in der Koordination große Verbesserungen in der Klangqualität, der Technik und dem künstlerischen Ausdruck bewirken können. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer, wie instrumentenspezifische, gezielte Übungen auf der Grundlage der Anatomie die musikalische Leistung direkt verbessern können.
Wir werden erforschen, wie Körperbewusstsein die musikalische Freiheit unterstützt und wie Lehrer einfache, effektive Hilfsmittel in den Unterricht integrieren können, um den Schülern zu helfen, sich nachhaltig mit mehr Leichtigkeit, weniger Anstrengung und größerem musikalischen Fluss zu entwickeln.
Die Teilnehmer lernen praktische Übungen kennen, die sich sofort in Praxis und Unterricht anwenden lassen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Neugierde, mehr über das komplexe Zusammenspiel von Körper und Musizieren zu erfahren.
Die Dozentin Tina Margareta Nilssen ist Pianistin, Pädagogin und Begründerin der Timani-Methode, einem anatomisch fundierten Ansatz zur Optimierung der musikalischen Leistung. Sie lebt in Norwegen, hat aber weltweit Tausende von Musikern in Workshops, Meisterkursen und Einzelcoachings an Institutionen wie Juilliard (NY), Thornton (LA), Royal Danish Music Academy (Kopenhagen), Hanns Eisler (Berlin), HKB (Bern) und Musik Akademie Basel unterrichtet. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, MusikerInnen zu befähigen, sich freier zu bewegen, Verletzungen vorzubeugen und ihren künstlerischen Ausdruck durch eine bewusste Verbindung zwischen Körper und Instrument zu vertiefen.
Link zur Website:
10:50 -16:10 Uhr, Neuer Saal
Wir erarbeiten Grundtechniken der effektiven und empathischen Kommunikation und wie man durch Emotionsregulation und Sprachtechnik eine ruhige und sichere Stimmung herstellen kann. Ich stelle ein paar gut erprobte Basistechniken der empathischen Sprache vor, durch die Sie sofort eine bessere Steuerung der Gesprächsatmosphäre und mehr Klarheit bekommen. Dadurch lassen sich bessere (Arbeits-) Beziehungen und psychologische Sicherheit aufbauen.
Die Workshopinhalte:
Dr. med Stephanie Czernin MSc: Mit einem Hintergrund als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist Dr. Czernin heute als Selbst- und Karrieremanagement Coach in Basel tätig. Zu ihren Schwerpunkten gehören Emotionsregulation, Selbstmanagement, strategisches und bewusstes Handeln sowie effektive und empathische Kommunikation. Sie arbeitet u.a. mit systemischen und hypnotherapeutischen Methoden.
Die Anmeldung zu den Workshops ist ab Juni 2025 via ASIMUT möglich.